Viele Menschen sehnen sich heute nach Gebet, stehen dabei jedoch oft unsicher vor der Frage, wie sie überhaupt beginnen sollen und welche Formen ihnen Halt geben können. Die christliche Tradition bietet eine große Vielfalt an Gebetswegen, die von stiller Meditation bis zu den überlieferten Gebeten der Kirche reichen.
Die folgenden Texte führen in diese reiche Tradition ein: Sie zeigen grundlegende Gebete, historische Entwicklungen wie das monastische Stundengebet oder den Rosenkranz und stellen Formen wie das Jesusgebet sowie Gebete in Zeiten von Krankheit, Sterben und Trauer vor.
Dabei geht es nicht darum Vorschriften zu machen, sondern Wege öffnen – Wege, die helfen können, das persönliche Gebet neu zu entdecken oder zu vertiefen. Im Mittelpunkt steht das Verständnis von Gebet als Beziehung: ein Eintreten in einen Raum, in dem Gott bereits wartet.